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Bereits am 2. Oktober 2008 kehrte die 19köpfige Reisegruppe gesund und munter aus der Bezirksstadt Kaisiadorys, Litauen zurück. Zwei Lastkraftwagen mit insgesamt 17 Tonnen gespendeter, gut erhaltener Kleidung und vielen anderen Hilfsgütern lieferten Mitglieder der Malteser und des Freundeskreises Litauen aus Twistringen bei den Partnern in Litauen ab. Empfänger der zuvor gesammelten Spenden waren die Malteser in Kaisiadorys und Zasliai sowie der Caritasverband und die Behindertenschule in Kaisiadorys. „Nicht nur unsere Schüler sonder auch viele Eltern sind auf Kleiderspenden angewiesen“, sagte Reda Pazeriene, Leiterin der Schule. Auch die Malteser und die Caritas vor Ort sind freuen sich auf die Spendengüter. Vida Sniokaitiene: „Wöchentlich werden die Kleiderkammern der Malteser in allen Orten der Diözese Kaisiadorys gut besucht!“ Die Empfänger der Hilfsgüter müssen vor dem Empfang der Hilfsgüter einen Berechtigungsschein der Caritas, des städtischen Sozialamtes oder der Malteser vorlegen, bevor zweimal jährlich Kleidung für die Familien empfangen werden kann. „Wir wollen so dem Verkauf der sehr gut erhaltenen Kleidung aus Twistringen vorbeugen“, führte Eugenijus Taparauskas, Mitglied der Maltesergruppe in Kaisiadorys an.
Mit auf die Reise nach Kaisidorys ging auch eine Linde. Die Bürgermeister beider Städte, Romualdas Urmelevicius und Karl Meyer pflanzten eine Twistringer Linde zum Zeichen der Freundschaft vor dem Rathaus der litauischen Bezirksstadt. Die Twistringer Gruppen sind schon ein stolz darauf, dass aufgrund ihrer Initiative eine Städtepartnerschaft zwischen Kaisiadorys und Twistringen entstanden ist.
2000 Euro für die Sozialküche und 500 Euro für die Malteser Jugend wurde der Maltesergruppe in Kaisiadorys übergeben. „Wir sind sehr froh darüber, dass die Jugendgruppe der Malteser wieder belebt worden ist“, merkte Freundeskreisvorsitzender Konrad Hammann an.
Möglich wird der jährliche Hilfstransport nur, weil Sponsoren und Teilnehmer der Reisegruppe die Fahrt finanziell unterstützen. Ein großes Dankeschön gilt auch den vielen Spendern der Kleidung und den vielen helfenden Händen im Hintergrund. „Für das Sortieren der Kleidung und Zusammenstellen der vielen anderen Hilfsmittel benötigten wir etwa 500 Stunden“, sagte Ortsbeauftragter Georg Beuke. Froh sind die Gruppen darüber, dass die Firma S&U Transport, auch in diesem Jahr wieder die Treibstoffkosten übernommen hat. Beide Vorsitzenden der Gruppen waren sich einig darüber, dass ohne diese Unterstützung es finanziell nicht möglich wäre, diese Transporte nach Litauen durchzuführen.
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